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Mondlicht
Nur ich weiß
um diese Sehnsucht
auf der Schwelle zum Schlaf
Wärest Du nur hier
Deine Kühle, die mich streift
Dein Atem an meinem Ohr
Die seidene Empfindung
Deiner schneidenden Hände
auf meiner Haut
Während die Berührung der Nacht
meine Sinne schärft
und ein fremdes Wesen weckt
aus meinem Innern in die Wälder zu springen
Beute zu suchen
Zu schreien, zu singen und zu tanzen
fängt mein Atem sich stumm
und mein Blick erreicht ferne Welten
und träumt von
Deinen glänzenden Haaren im Mondlicht
einer Regung Deiner starren Augen
Deiner blassen Lippen
Wie schön sie sind
bluterfüllt
auch das bleibt mein Geheimnis
Während sich mein Körper zerreißt
meine Seele im klirrenden Feuer verzehrt
bleibt mir nichts als die Rückkehr
in meine Welt
ehe der Wahnsinn mich erreicht
Nur einen Moment noch
mich zu sehnen,
ehe mein stummer Schrei
das All durchdringt
Gäbst Du mir nur eine Nacht
in Deinen Armen
wenige Momente nur
Dich zu betrachten
in Dir zu versinken
mein stählernes Moor
mein schrecklicher Engel
gleich wäre mir mein Ende
in Deiner Gegenwart
nichtig das Schwert in meinem Herzen
hätte ich Dich einmal nur gespürt
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