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Mein Geliebter

Mein Geliebter / schenke der Finsternis deine Farben
Deine Macht / durchtränkt auch mich
Deine Gegenwart / bricht Schmerz zu Ekstase
Aus blauen Flammen / betrittst Du meine Welt
Der Abgrund Deiner Pupillen / zieht mich in Dein Wesen
Die Kühle Deiner Berührung / elektrisiert
Sanft lächelnd führst Du mich / in Dein Reich der Nacht
Als die Schatten sich zu Materie formen / durchglühst Du jene Welt
Der Kuss Deiner Lippen / entführt mich auf Flügeln gewoben aus Dunkelheit
Ich bemerke es nicht, als mein Atem versiegt / mein stummes Lachen verklingt
Endlos falle ich / und verbleibe in Deinen Armen
Umfangen von Deiner Macht / durchbrennt mich Dein Wesen
Als mein Herz versiegt / lässt Du mich in Dir ertrinken
Nie wieder werden meine Augen / Dich betrachten können
Ohne einzusinken / in Dein Moor
den pulsierenden Farben Deiner Finsternis / zu verfallen
Wie obszön die Sonne strahlt / ein fetter Käse vor Kornblumenblau
Bleibe mir gestohlen / Gott, der keinen anderen neben sich duldet
Nie wieder kannst Du mich blenden / in deiner hohlen Selbstgefälligkeit
Nie wieder strafen / in deiner grenzenlosen Rachsucht
Mich blind heimsuchen / vor Eifersucht zerfressen
Er ist mein Gott / solange es mir gefällt
Mein Herz und meine Seele / atmet und pulsiert endlich in Dir