| Fall
Hinab
Aus der Höhe
Hinein
In die Tiefe
Aus der ein Quell
Überläuft
Es ist genug
Die Mauer zu hoch
Mein Selbst in ihrem Schatten
So gering
Kerzen durchbrennen dunkel
Staub - wie von Pollen getränkt
Gurgelnd ergießt sich Flüssigkeit
Kelch in meinen Händen
Meine Sinne betört
vom Aroma
Nein, schwindet nicht
Bleibt mir treu
Begleitet mich
Durch die Nacht
Der Stahl
Aus Deiner Hand
Wollte ich ihn empfangen
Doch Du bliebst verborgen
Verbirgst Dich noch
Wie unerträglich armselig
Ich in Deinen Augen bin
Abscheulich
Der Gedanke
Ein derart Geschöpf zu berühren
Sich zur Mittelmäßigkeit
Hinab
Zu begeben
Höhnend
Voll des Ekels
Blickst Du auf mich
Törichtes Kind
Ergehst Dich wieder in Spielen
Die du nicht beenden
Kannst
Doch der Tag ist weit
Mein Selbst zerrissen
Wenn noch Etwas übrig ist
Unter Welten aus Asche
Und zerfallener Ideale
So darf Es nicht ersticken
Frei muss Es fliegen
Hoch und Hinab
Hinein in den Strudel
Der mir so vertraut
Nach dem sich jede Faser sehnt
Dass es mich zerreißt
Kühler Wind
Das Licht des Mondes
Auf meiner Haut
Schenkt mir Kraft
Und Wahnsinn
Die Klinge in den Händen
Streichle ich den Schatten
Geliebter
Rot zu rot
Den Kelch an meinen Lippen
Doch Illusion
Tränenvermengt
Erste Flüssigkeit
Zu wenig
Meinen Durst zu stillen
In Zeitlupe
Hinab
Schmerz zerreißt
Meine Trauer
Moment der Hoffnungslosigkeit
Die zarte Berührung
Des Nachwinds
Es ist vollbracht.
Endet
Du hast es mir versprochen!
Lass mich nicht allein!
Viel zu schnell
Rinnt davon
Was man Leben nennt
Auf der Schwelle
Ist es seine Hand
In meiner.
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